Umweltschule-Blog

Nachhaltigkeit kann gelernt werden! Das Klimaboot zu Gast an der THS

Was passiert, wenn viele wenig tun? Dann kann das Wenige wachsen und ein Fundament für unser aller Zukunft wird gelegt. Es geht um Klimaschutz und Klimawandel und geht somit uns alle etwas an. Wir sitzen alle in einem Boot, dem „Klimaboot“.

Auch dieses Jahr war das „Klimaboot“ am 09.04.2019 wieder zu Gast an der THS. Dabei handelt es sich um ein Umweltprojekt zur Nachhaltigkeit, bei dem Achtklässler ausgewählter Schulen in Projekten involviert sind und für die Themen „Klimawandel“, „Erneuerbare Energien“, „Energiewirtschaft“ und „Klimaschutz“ sensibilisiert werden.

Am Tag des Klimaboots haben die 126 Schüler einen von neun Workshops besucht, in denen sie sich konkret mit einem bestimmten Thema auseinandersetzen konnten. Ob Papiergießen, also Altpapier zu recyclen und damit neue Kunstwerke zu schaffen, sich klimagerecht zu ernähren, selbständig ein solarbetriebenes Auto zu bauen oder ein Insektenhotel zu bauen – die Schüler waren mit großem Eifer dabei. Ganz neu dabei war dieses Mal der Stadtimker Victor Hernandez. Er hatte nicht nur einen Bienenkasten mit im Gepäck, sondern auch viele Informationen rund um die Biene und die Schüler konnten den frischen Honig direkt aus der Wabe probieren – was für ein Erlebnis! Frischer geht es nicht mehr!

Neben den praktischen Erfahrungen aus den Workshops sollten die Schüler dazu angeleitet werden, ein Verständnis für unsere Klimasituation zu bekommen, das eigene Handeln zu reflektieren und ein nachhaltiges Klimabewusstsein zu bilden. 

Den Abschluss bildete die dreistündige Klimakonferenz, die alle Schüler in ihrer Klasse durchgeführt haben. Dabei wurden die Abhängigkeiten zwischen Mensch und Natur transparent, sodass die Schüler ein Bewusstsein entwickeln konnten, wie Ressourcen von allen Menschen benutzt werden können und ein Fortbestehen der einen Welt möglich ist. Wie immer muss es nicht gleich das große Ganze sein, wie jeder Einzelne unsere eigene Klimazukunft mitgestalten kann – es ist schon ein großer Schritt, wenn man einen Anfang macht und auf Umweltpapier setzt. 

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