Kreisentscheid des 67. Vorlesewettbewerbs in Hofgeismar begeistert mit starken Stimmen und großem Applaus
Mit Spannung, Talent und viel Herzblut fand am 18. Februar 2026 der Kreisentscheid des 67. Vorlesewettbewerbs in Hofgeismar statt. Insgesamt 14 Kinder – fünf Jungen und neun Mädchen – hatten sich in ihren Schulen als beste Vorleser durchgesetzt und traten nun auf Kreisebene gegeneinander an. Mit dabei: Sarah Steffens, Schulsiegerin der THS, die ihre Schule mit einer beeindruckenden Leseleistung würdig vertrat.
Feierlich eröffnet wurde die Veranstaltung durch das Klavierspiel eines Siebtklässlers, das für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgte. Anschließend begrüßte der stellvertretende Schulleiter Guido Ewald die Teilnehmenden, ihre Familien sowie die Jury und unterstrich in seiner Ansprache die Bedeutung des Lesens als Schlüssel zu Fantasie, Wissen und persönlicher Entwicklung. Souverän führte danach Frau Söhne durch das Programm. Mit ihrer herzlichen Art begleitete sie das Publikum durch einen abwechslungsreichen Vormittag.
Die 14 Kreissieger lasen aus selbst gewählten Texten. Dabei wurde schnell deutlich: Das Niveau war außergewöhnlich hoch. Jede und jeder Einzelne überzeugte mit Ausdrucksstärke, sicherer Betonung und spürbarer Begeisterung für Literatur.
Nach der ersten Runde zog sich die Jury zur Beratung zurück. Fünf Kinder qualifizierten sich schließlich für das Stechen, bei dem ein unbekannter Text gelesen werden musste – eine besondere Herausforderung, die hohe Konzentration und spontane Lesekompetenz verlangte.
Sarah Steffens zeigte zuvor eine beeindruckende Leistung und las mit viel Gefühl und Sicherheit. Auch wenn sie den Einzug ins Stechen knapp verpasste, kann sie sehr stolz auf ihren Auftritt sein. Sie repräsentierte die THS mit großer Souveränität und erhielt viel Anerkennung für ihre Darbietung.
Am Ende setzte sich Nadine Galzew im Stechen durch und wurde zur Kreissiegerin gekürt. Der 67. Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs in Hofgeismar zeigte einmal mehr, wie lebendig und verbindend Literatur sein kann. Die Begeisterung, mit der die jungen Leser ihre Texte präsentierten, machte die Veranstaltung zu einem besonderen Erlebnis und zu einem starken Plädoyer für die Freude am Lesen.
