Nähen statt Brötchen schmieren

Seit die THS geschlossen wurde, ist der Cafeteriabetrieb dort natürlich auch stillgelegt. Das bedeutet für die dort angestellten Mitarbeiterinnen, dass sie keine Brötchen mehr schmieren, keine Käsestangen mehr backen und keine Getränke mehr verkaufen können.

Diese Untätigkeit wollten sie nicht hinnehmen und so beschlossen sie eine andere, für die Schule ganz wichtige Aufgabe zu übernehmen: Sie nähen Gesichtsmasken, denn wenn am 27.04. die Schule für die Abschlussklassen wieder öffnet, werden diese dringend gebraucht. Nicht alle Schüler haben eine solche Maske und es ist ein großes Anliegen der Schulleitung, dass alle Lehrkräfte und Schüler während des sog. Präsenzunterrichtes damit versorgt sind. 

Im Nähraum der THS gab es noch jede Menge geeigneten Stoff und die Nähmaschinen waren auch einsatzbereit – und schon ging es los. Mit großem Fleiß sind unsere Mitarbeiterinnen dabei, die Gesichtsmasken zu produzieren. Unterstützung erhalten sie dabei von ihren Töchtern, die auf diese Weise für den Arbeitslehre-Unterricht üben können. Schwierig ist jedoch die Beschaffung von Gummibändern, denn die sind in den Geschäften kaum noch zu bekommen. Durch Nachfrage bei allen Bekannten und kreativen Lösungen wird aber auch dieser Engpass überwunden.

Ein ganz neues Arbeitsumfeld für die drei Mitarbeiterinnen, die Stimmung ist jedoch hervorragend und alle freuen sich über diesen sinnvollen Einsatz!

 

Bildinfo:
Im Nähraum der THS, die Erwachsenen von links: Nicole Sauermann, Ulrike Bialluch, Nadine Brecht


 

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