Auf den Spuren der Römer durch Trier - Eine deutsche Stadt mit geschichtlicher Bedeutung für das Römische Reich

Eine Reise in die Vergangenheit traten wir, die Lateinkurse der Jahrgänge 9 und 10 und unsere Lehrer Anke Arend, Alexandra Wolff und Edzart Sinning, am Montag, den 17.10.2022, um 9:00 Uhr am Bahnhof Guntershausen an. Nach zwei Umstiegen in Gießen und Koblenz waren wir ungefähr um 15 Uhr am Bahnhof in Trier.

Nach einem kleinen Fußmarsch entlang der Mosel und vorbei an der „Porta Nigra“, über welche wir im Verlauf unserer Reise noch viel lernen würden, erreichten wir unsere Herberge. Doch viel Zeit zum Verschnaufen blieb nicht! Um 16:15 Uhr wartete eine Stadtführung auf uns. Wir lernten einiges über die Vergangenheit dieser Stadt. Besonders großen Eindruck machte wohl die Architektur, welche uns vor allem im Dom den Atem raubte. Nach einem schönen, aber anstrengenden Tag fielen wir alle erschöpft in unsere Betten.

Der Dienstag war zwar etwas anstrengend, aber auch voller Magie. Mit einer Erlebnisführung in der „Porta Nigra“ (übersetzt: Schwarzes Tor) und somit durch die Lebensstätte des Kriegsgottes Mars begann dieser aufregende Tag.
Nach einem guten Mittagessen in der Jugendherberge machten wir uns auch wieder auf den Weg, und zwar in Richtung Landesmuseum, wo man zurzeit auch noch eine Ausstellung zum Untergang des Römischen Reiches sehen konnte. Es war eine aufregende Tour durch das uns Bekannte und das spannende Vergangene!
Einen schönen Abschluss dieses Tages bot eine weitere Erlebnisführung durch das Amphitheater mit Gladiator Valerius. Es ist ein grausames Zeugnis der Vergangenheit, welches trotz allem sehr beeindruckend war.

Ein entspannter Mittwoch als Abschluss dieser Fahrt bot ein schönes Ende.
Bis 13:30 Uhr hatten wir Zeit für uns. Auf eigene Faust erkundeten wir in Kleingruppen die Stadt. Man erhaschte so noch einmal einen anderen Blick auf die Stadt.
Einen spannenden Schauplatz dieser antiken Stadt hatten wir aber noch nicht besichtigt, deshalb waren die Kaiserthermen unser vorletzter Stopp. Nicht nur den oberen Teil sahen wir uns an, sondern auch die Untergrundwelt dieses einst mächtigen Bauwerkes.
Als krönenden Abschluss haben wir am Abend noch eine Bootstour über die Mosel gemacht.

Donnerstag war dann der Tag des Abschieds von dieser wundervollen und spannenden, antiken Stadt. Um 16:40 Uhr kamen wir alle zwar erschöpft, aber sehr glücklich mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck wieder am Bahnhof Guntershausen an.

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Vor der Porta Nigra


 

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