10d auf den Spuren der Documenta

Am 11.10.16 trifft sich die Klasse 10d vor dem Fridericianum in Kassel mit der Kulturagentin der Documenta, Juliane Gallo, um die Recherche zur Geschichte der Documenta zu vertiefen.

Vor Kunstwerken, die nach Documenta- Ausstellungen angekauft wurden und nun das Stadtbild mitprägen beginnt die Tour und führt danach zur Vermittlungsstation der kommenden Documenta, dem „Peppermint“, benannt nach der „Kasseler Pflanze“, der Pfefferminze, zu deren Popularisierung Landgraf Karl ab 1700 beigetragen hat. Hier wird weitergeführt, was in der Herbstkälte begonnen wurde, die Zuordnung von Bildern des Fridericianums in die Zeit aus der sie stammen. Paar von uns lümmeln auf dem Sofa von Annemarie und Lucius Burckhardt, die in Kassel die Spaziergangswissenschaft ( engl. Strollology) begründet haben.

documenta 2

Gleich nebenan ist das Kulturhaus Dock4 mit dem Documenta Archiv, wo uns eine freundliche Mitarbeiterin eine kurze Übersicht auf die umfangreiche Sammlung zur Geschichte der Documenta und ihren Künstlern gibt. Nach den Herbstferien kommen wir wieder hierher, um unsere Dokumentationen zur Geschichte der Documenta zu ergänzen. Im Anschluss spazieren wir auf urbanen Wegen in Richtung Neue Galerie, nehmen die Treppenstraße in ihrer Bedeutung als erste Fußgängerzone in der verkehrsgerechten Nachkriegsstadt wahr und kommen am Karlsplatz zur Artothek, in der man, so wie in einer Bibliothek Bücher, originale Kunstwerke ausleihen kann ( 10,-€/2 Monate).

stadtbibliothek.kassel.de/miniwebs/stadtbibliothek/21455/index.html

documenta 3

In der Neuen Galerie suchen wir die Originale der Bilder und Modelle von früheren Documenta- Ausstellungen, die Frau Gallo unseren Kleingruppen im Katalog der Ankäufe zeigt, skizzieren und beschreiben sie und stellen anschließend eine Auswahl der ganzen Klasse vor: Arbeiten von Claes Oldenburg, Walter Dahn, Mario Merz, Rupprecht Geiger, Haus-Rucker-Co. Am Ende fragt man sich, ob die zwei Nägel an der Wand auch Kunst sind: hier fehlt aber nur der „Matys Thurs“, der eigentlich immer hier hängt.

Wir machen aber auch selber Kunst. Aus einer anfangs zufälligen Materialcollage aus unserem Tascheninhalt formen wir eine Komposition, die eigentlich prima in die ständige Ausstellung der NG passen würde:

documenta 4

documenta 5


 

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