Lernunterstützung

 
 

  • Schüler helfen Schülern

    Soziales Lernen wird an der Theodor-Heuss-Schule ernst genommen und auf verschiedenen Ebenen praktiziert.

    Mit dem Projekt „Schüler helfen Schülern“ unterstützen leistungsstarke Schüler aus Klassen 9 und 10 (Tutoren) diejenigen in den unteren Klassen, die für bestimmte Unterrichtsthemen oder Fächer Hilfen benötigen. Die Schüler lernen Verantwortung zu übernehmen, Konflikte selbst zu lösen und sich gegenseitig zu helfen. Sie erhalten für diese Leistung ein angemessene Entlohnung.

    In einem Vertrag, der zwischen Tutoren, Schülern und deren Eltern geschlossen wird, werden zunächst 5 Einheiten vereinbart. Eine Einheit dauert 45 Minuten und kostet 6 Euro. Der Vertrag kann nach den ersten 5 Einheiten im gegenseitigen Einvernehmen verlängert oder aufgelöst werden. Nach Vertragsunterzeichnung wird ein Tutor von uns vermittelt. Die Schule stellt die Räume zur Verfügung. Der „Unterricht“ findet grundsätzlich nachmittags statt.

    Alle an der THS unterrichtenden Lehrer haben sich bereit erklärt, das Projekt und die Tutoren zu unterstützen. So können diese mit den entsprechenden Fachlehrkräfte Kontakt aufnehmen und sich qualifiziert auf den gewünschten Stoff vorbereiten.

    Unsere langjährige Erfahrung hat gezeigt, dass nicht nur die Lernleistung, sondern auch die Lernfreude sowohl der Tutoren als auch der Schüler gefördert werden konnten.

    Unsere Ansprechpartnerin an der THS ist

    Eva Neugebauer

  • Lernzeit am Nachmittag

    In der Zeit von 14 – 15.30 Uhr erhalten die Schüler die Möglichkeit, unter Betreuung von Fachlehrkräften Hausaufgaben zu machen, Referate vorzubereiten, Projekte zu bearbeiten und Unterricht vor- oder nachzubereiten. Es wird angestrebt, verschiedene Fachbereiche durch die jeweils anwesenden Aufsichtspersonen abzudecken, um Schüler gut beraten zu können. Auch soll die Möglichkeit bestehen, vorhandene Räumlichkeiten und Materialien zu nutzen. Das Fächer-Angebot ist u.U. wochentagabhängig, beinhaltet jedoch immer die drei Hauptfächer Mathematik, Englisch und Deutsch. Schüler können nach Bedarf auch zur Nutzung dieses Angebots verpflichtet werden.

    Orte: die Lernwerkstatt, der vorderer Teil der Bibliothek und angrenzende Räume

  • Förder- & Forderkonzept

    Jahrgang 5

    Gymnasium
    • für alle Klassen je 1 Förder-/Forderstunde pro Woche in Mathe (mittwochs 7. Std.), Deutsch und Englisch (dienstags 7. Std.)
    • Beginn der Förderung/Forderung in der 3. Schulwoche
    • Ausnahme: Beginn der Förderung/Forderung in Englisch nach den Herbstferien
    • dafür: zweifache Förderung/Forderung in Deutsch bis zu den Herbstferien in lesen und schreiben
    • Einteilung erfolgt durch die Fachlehrer:
      •  Förder-/Forderthemen richten sich nach den Themen des Regelunterrichts
      • 3 – 5 Schüler pro Klasse können den Förder-/Forderunterricht besuchen, so das ungefähr 13 Schüler pro Förderstunde teilnehmen
    • die Förderung/Forderung ist zum frühzeitigen Umgang mit Stärken und Schwächen gedacht und dient als zusätzliches Angebot im Nachmittagsbereich, über das die Eltern durch einen Brief informiert werden und zustimmen können
    Förderstufe
    • in allen 3 Klassen werden in Mathe und Deutsch 2 von 5 Unterrichtsstunden durch je eine weitere Lehrkraft verstärkt (Ko-Lehrer)
    • die Klassen können in diesen beiden Stunden entweder durch 2 Lehrkräfte begleitet und unterstützt werden oder die Klasse kann in 2 Gruppen aufgeteilt werden
    • die Schüler werden durch beide Lehrkräfte inhaltsgleich unterrichtet
    • in Mathe kommt in einer der beiden Stunden je eine weitere Lehrkraft hinzu, die sich in Einzel- oder Kleingruppenförderung (höchstens 5 Schüler) mit besonderen Schwierigkeiten beim Rechnen beschäftigt
    • die Förderung bei Rechenschwäche ist nicht inhaltsgleich zum Regelunterricht, da es hierbei um den Aufbau eines sicheren Fundamentes geht
    • in Englisch wird in allen 3 Klassen 1 von 5 Unterrichtsstunden durch eine weitere Lehrkraft verstärkt (Ko- Lehrer)
    • es wird in Englisch nur 1 und nicht 2 Stunden im Ko-Lehrer-Prinzip unterrichtet, da Englisch ab der 5. Klasse als ein neues Fach mit in der Regel nur geringen und annährend homogenen Vorkenntnissen aus der Grundschule gilt
    • das Ko-Lehrer-Konzept ist zur Verstärkung im Regelunterricht gedacht, um Stärken und Schwächen von Schülern frühzeitig zu erkennen und angemessen im Vormittagsbereich im Regelunterricht darauf einzugehen, um den Übergang 4/5 reibungsloser zu gestalten

    Jahrgang 6

    Gymnasium
    • keine zusätzliche Förderung/Forderung außerhalb des Regelunterrichts
    • Ausnahmen: LRS, Rechenschwäche
    Förderstufe
    • - in Mathe und Englisch werden 3 Klassen in 4 leistungsdifferenzierte Kurse (2 Erweiterungskurse, 2 Grundkurse) eingeteilt, wodurch kleinere Kursgrößen erreicht werden, die eine angemessene Förderung/Forderung im Regelunterricht ermöglichen
    • - in Deutsch wird 1 von 5 Unterrichtsstunden im Ko-Lehrer-Prinzip unterrichtet 

    zusätzlich

    • Förderung bei Rechenschwäche:
      • 2 Stunden am Nachmittag (montags 7. Std. und dienstags 7. Std.) durch 2 Lehrkräfte hauptsächlich für die Jahrgänge 5 und 6 und vereinzelt auch für die höheren Jahrgänge in Kleingruppen
      • die Einteilung erfolgt nach Unterrichtsbeobachtungen der Fachlehrer und ggf. einem Diagnoseunterview durch den Förderlehrer bei Rechenschwäche
      • es erfolgt kein standardisierter Test, da sich Rechenschwäche nicht durch falsche Ergebnisse, sondern durch falsche Rechenwege äußert
      • Beginn: 3.Schulwoche, für den Jg. 5 nach den Herbstferien (nach Diagnoseinterviews)
      • das Konzept zur Förderung bei Rechenschwäche ist im Aufbau, deswegen sind derzeit nur 2 Stunden am Nachmittag vorgesehen
    • Förderung bei LRS:
      • montags bis donnerstags je 2 Stunden durch je 2 Lehrkräfte am Nachmittag (8. und 9. Std.) ab dem Jahrgang 5
      • die Einteilung erfolgt durch den Fachlehrer mithilfe standardisierter Tests oder ärztlich diagnostiziertem Förderbedarf im Jahrgang 5
      • anhand eines Einwahlformulars können sich die Eltern für eine schulische Förderung entscheiden und geben dabei einen Wunschtag im Nachmittagsbereich an
      • Beginn: 3. Schulwoche ab Jahrgang 6, für den Jahrgang 5 in der 4. Schulwoche (nach Tests)
      • das Konzept zur Förderung bei LRS ist ein bestehendes Konzept, deswegen kann die Förderung an 4 Nachmittagen mit jeweils 4 Stunden erfolgen

    Stand: 18.09.2014

    gez.: Carsten Wagner-Friedrich (Realschulzweigleiter)
               Iris Erythropel (Pädagogische Koordinatorin)

  • LRS-Kurse

    Die Förderung von Schülern mit Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) gestaltet sich an der THS innerhalb der folgenden Eckpunkte:

    • montags bis donnerstags je 2 Stunden durch je 2 Lehrkräfte am Nachmittag (8. und 9. Std.) ab dem Jahrgang 5
    • die Einteilung erfolgt durch den Fachlehrer mithilfe standardisierter Tests oder ärztlich diagnostiziertem Förderbedarf im Jahrgang 5
    • anhand eines Einwahlformulars können sich die Eltern für eine schulische Förderung entscheiden und geben dabei einen Wunschtag im Nachmittagsbereich an
    • Beginn: 2. Schulwoche ab Jahrgang 6, für den Jahrgang 5 in der 4. Schulwoche (nach Tests)
    • das Konzept zur Förderung bei LRS ist ein bestehendes Konzept, deswegen kann die Förderung an 4 Nachmittagen mit jeweils 4 Stunden erfolgen
  • Rechenschwäche-Kurse

    Die Förderung von Schülern mit Rechenschwäche gestaltet sich an der THS innerhalb folgender Eckpunkte:

    •  2 Stunden am Nachmittag ( 7. Std.) durch 2 Lehrkräfte in Kleingruppen
    • die Einteilung erfolgt nach Unterrichtsbeobachtungen der Fachlehrer und ggf. einem Diagnoseunterview durch den Förderlehrer bei Rechenschwäche
    • es erfolgt kein standardisierter Test, da sich Rechenschwäche nicht durch falsche Ergebnisse, sondern durch falsche Rechenwege äußert
    • Beginn: 3. Schulwoche, für den Jg. 5 nach den Herbstferien (nach Diagnoseinterviews)
    • das Konzept zur Förderung bei Rechenschwäche ist im Aufbau, deswegen sind derzeit nur 2 Stunden am Nachmittag vorgesehen


 

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